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Gedichte von
Hans-Peter Kraus

Einleitung

Der Klapperstorch für Gedichte

Ein Soldat stirbt nicht

Was ich dir schenken wollt’

Erinnerung an Charles M. Schulz

Das Weltbild der Ameise

Eine Sternstunde der deutschen Sprache

Herbstwunsch

Kandidatenplakate

Sagt nichts, kuckt nur

Ein Spaziergang im Dunkeln

Nicht fernsehreif

Was ist wichtig?

Unser schönes Maschinengewehr

Zwei alte Leute

Der Vater aller Bruderkriege

Biblische Geschichte des Fernsehens

Die kürzeste Romanze der Welt

Traumbaum

Weg ins Ungewisse

Bei uns zu Besuch

Erschießt sie

Spätwestern

Einzelhaft

ach du bliebe bleib

Was weiß ich

Für eine alte Frau

Vor dem Spiel

Menschenopfer

Der Tag davor

Auf Papier in Klarsichthüllen

Regiert die Welt

Ausschnitt aus der Schöpfungsgeschichte

 

 

Etwas Eigenwerbung:

Gedichtbuch: Zum Reimen schön

Sagt nichts, kuckt nur

Hey du.
Mein Herz brennt,
Feuerwehrautos rasen durch meine Adern,
doch nicht um das Feuer zu löschen.
Oh, nein.
Sie rasen direkt in meinen Kopf,
wo 1000 Trommler die Stimmung anheizen.
Ich bin eine einzige Party,
wenn ich dich sehe.
Eine Party der Verzweifelung.
Von Leuten,

die wissen,

dass sie keine Chance haben.

 

Zum Gedicht:
Was mir an dem Gedicht gefällt, ist die Entstehungsgeschichte: Sie sitzt zwei Reihen vor mir in der Bibliothek und plötzlich beginnen die Worte zu fließen. Ich brauche sie nur aufzuschreiben, fertig. Mit dem Titel hatte ich jedoch Probleme. Das ist mindestens der dritte. Was mir lange Zeit nicht mehr gefiel, ist die Botschaft des Textes. Ich fand sie nicht sehr erwachsen und habe dazu mal eine bewusst kindliche Illustration angefertigt. Heute denke ich: Man kann so empfinden, vielleicht spiegelt es manchmal auch die Realität. Aber man sollte in diesem Gefühl nicht baden. Besser ist es, das Wasser abzulassen, sich anzuziehen und rauszugehen.

Themen dieser Seite:
Liebesgedicht, Schüchternheit, Unmögliche Liebe.